DEEN
Intelligente Infrastruktur
Digitale Stellwerke
(DSTW)
Digitale Leit- und
Sicherungstechnik (ETCS)
Geringe
Instandhaltung
Hinderniserkennung
Echtzeitortung

Digitale Schiene Deutschland

Abfahrt
Schnelle Einführung stärkt
Innovations- und Industrie-
standort Deutschland
Baut technologischen
Vorsprung aus
Technik schafft
attraktive Arbeitsplätze
Know-how und Technik können
exportiert werden
Ausbau stärkt
Glasfaserstruktur
Verkehr wird
leistungsfähiger

Die

Digitale Schiene
Deutsch-
land

revolutioniert den Bahnverkehr: Ein nie dagewesener Technologiesprung stellt die klimafreundliche Eisenbahn mit all ihren Qualitäten für eine gute Zukunft auf.

#Kapazität

Ein einheitliches, digitales System bringt bis zu 20 Prozent mehr Kapazität im Netz. Dichtere Zugfolgen erlauben optimale Ausnutzung der Infrastruktur.

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#Umwelt

Kapazitätsgewinn aus der Digitalisierung ermöglicht mehr Verkehr auf der Schiene. Das ist besser für Klima und Menschen.

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Schnellere Reaktionen
auf Störungen
Weniger Ausfälle
System-
überblick
Pünktlichere
Züge
Moderne und
standardisierte Anlagen

#Zuver-
lässigkeit

Der Einsatz modernster Technik verbessert die Qualität des Bahnbetriebs. Mehr Zuverlässigkeit und Pünktlichkeit schaffen höhere Kundenzufriedenheit.

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#Effizienz

Standardisierte Systeme wie ETCS und digitale Stellwerke erhöhen die Wirtschaftlichkeit für den gesamten Bahnbetrieb und sorgen für Interoperabilität in ganz Europa.

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Deutschlandkarte

#Chance

Die Digitale Schiene Deutschland – Profitgeber für die gesamte deutsche Volkswirtschaft und Innovationstreiber für neue Technologien und Standards für und mit Europa.

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#Stimmen

Andreas Scheuer, Bundesverkehrsminister
Andreas Scheuer
Bundesverkehrsminister
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Ronald Pofalla, Vorstand Infrastruktur Deutsche Bahn
Ronald Pofalla
Vorstand Infrastruktur Deutsche Bahn
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Susanne Henckel, Präsidentin Bundesarbeitsgemeinschaft Schienen-Personennahverkehr
Susanne Henckel
Präsidentin Bundesarbeitsgemeinschaft
Schienen-Personennahverkehr
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Axel Schuppe, Geschäftsführer Verband der Bahnindustrie in Deutschland
Axel Schuppe
Geschäftsführer Verband der Bahnindustrie in Deutschland
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Michail Stahlhut, Geschäftsführer Hupac Intermodal SA / Innovationsbeauftragter Netzwerk Europäische Eisenbahnen
Michail Stahlhut
Geschäftsführer Hupac Intermodal SA / Innovationsbeauftragter
Netzwerk Europäische Eisenbahnen
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Martin Schmitz, Geschäftsführer Technik, Verband Deutscher Verkehrsunternehmen
Martin Schmitz
Geschäftsführer Technik, Verband Deutscher
Verkehrsunternehmen
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Dirk Flege, Geschäftsführer Allianz pro Schiene e.V.
Dirk Flege
Geschäftsführer Allianz pro Schiene e.V.
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Alexander Kirchner, Vorsitzender der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft
Alexander Kirchner
Vorsitzender der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft
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#Kapazität

Das ist ETCS

ETCS (European Train Control System): Basis der Digitalen Schiene ist das europäische Zugsicherungssystem »European Train Control System«. Züge werden nicht mehr über Signale entlang der Bahnstrecken gesteuert, sondern zukünftig über Funk. Mit der flächendeckenden Einführung von ETCS- und einem Funksystem (heute GSM-R) können Züge ohne herkömmliche Lichtsignale an der Strecke sicher und effizient geleitet werden. Die Daten werden zwischen Zug, Streckenzentrale und Balisen im Gleis übermittelt. Die Signalinformationen bekommt der Lokführer direkt auf seinem Display angezeigt. Langfristig soll der Standard die heute mehr als 20 nationalen Zugbeeinflussungssysteme in Europa ablösen.

Grafik: Fahren ohne Signale

Die wichtigste Aufgabe von ETCS ist, dafür zu sorgen, dass ein Zug an einem definierten Gleisabschnitt die dort zugelassene bzw. vorgesehene Geschwindigkeit einhält. Dazu werden Daten zur Strecke an den Zug übermittelt: die zulässige Höchstgeschwindigkeit sowie der nächste Punkt, an dem das Fahrzeug wieder anhalten muss. In den Zügen vergleicht der Bordcomputer das gefahrene Tempo mit der von den Balisen oder dem RBC übermittelten zulässigen Höchstgeschwindigkeit. Er gleicht die Entfernung zum Ziel ab und bremst bei einer Geschwindigkeitsüberschreitung den Zug automatisch.

Die Digitalisierung intelligenter Steuerungstechnik wie ETCS, in Verbindung mit einem Verkehrsmanagement auf Basis von digitalisierten Planungs- und Dispositionsprozessen, ermöglicht eine dichtere Zugfolge, einen flexibleren Betrieb und in Summe eine erheblich bessere Ausnutzung der Infrastruktur. Darüber hinaus ist ETCS eine geeignete Basis für viele Zukunftstechnologien wie z. B. hoch entwickelte Sensorik für die Objekterkennung oder leistungsfähige Echtzeit-Ortungssysteme, die notwendig sind, um den Bahnbetrieb in Zukunft vollständig zu digitalisieren.

Einsatz von ETCS auf der Neubaustrecke München - Berlin

Auf der Strecke München - Berlin kommt ETCS bereits zum Einsatz. Hochgeschwindigkeitszüge fahren auf dem Neubauabschnitt mit bis zu 300 km/h. Sie bringen Menschen zwischen Berlin und München in Rekordzeit, nämlich knapp unter vier Stunden, von Stadt zu Stadt – ein Lückenschluss im deutschen Schnellbahnnetz. Der Zug ist auf dieser Strecke eine echte Alternative zu Auto und Flugzeug. Die eingesetzte Technik eröffnet viele weitere Möglichkeiten, z.B. für hochmoderne Verkehrskonzepte im S-Bahn–, Regional– sowie Fernverkehr umzusetzen – der Beginn einer neuen Ära des Bahnreisens.

#Umwelt

Das bestehende Schienennetz ist an vielen Stellen derzeit am Limit, der Ausbau für die benötigten höheren Kapazitäten ist zeit- und kostenintensiv. Die Digitalisierung ist der wichtigste Pfad für die Verkehrswende.

Eine optimale Ausnutzung der bestehenden Ressourcen und ein flüssigerer Betrieb reduzieren den Energiebedarf und senken die CO2-Emissionen.

Durch das Aus- und Nachrüsten des Netzes sowie der Fahrzeuge mit moderner Leit- und Sicherungstechnik zahlt die Digitale Schiene unmittelbar auf die Klimaziele im Verkehrsbereich ein. Dazu leistet die DB, mit modernen Kraftwerken und Antrieben in den Zügen, schon jetzt einen wichtigen Beitrag: Bis 2030 wird der Ausstoß der Treibhausgase um 50 Prozent gemindert. Der Anteil an erneuerbarer Energie im Schienenverkehr wird im gleichen Zeitraum auf 70 Prozent steigen.

Seit dem 1. Januar 2018 sind alle Reisende im DB Fernverkehr bereits mit 100 Prozent Ökostrom unterwegs, das heißt 140.000.000 Passagiere pro Jahr reisen grün. Ausgerichtet hat die Deutsche Bahn ihr neues Klimaziel an den Erfordernissen des internationalen Klimaschutzes und zur Erreichung des 2°-Ziels. Im Pariser Klimaabkommen hat die internationale Staatengemeinschaft eine Dekarbonisierung der Weltwirtschaft bis 2050 vereinbart. Die Bundesregierung hat dies mit dem Klimaschutzplan 2050 als nationales Ziel übernommen.

#Zuverlässigkeit

Die Standardisierung technischer Komponenten und optimaler Systemüberblick bringen mehr Verlässlichkeit. Weniger Störungen und eine schnelle Störungsbeseitigung führen zu einem stabilen Fahrplan und weniger Ausfällen.

Neue Diagnose-Systeme für präventive Instandhaltung

Dauer-EKG für die Weichen: DIANA

Um die Verfügbarkeit von Weichen zu optimieren, setzt die DB ein digitales Ferndiagnosesystem ein, mit dem potenzielle Störungen bereits vor Eintritt erkannt werden können. Dabei melden Sensoren, wenn beim Stellen der Weiche etwas nicht stimmt. Sichtbar wird dies am Stromverbrauch. Weicht die Verlaufskurve von der Norm ab, können Instandhalter am Bildschirm ihrer mobilen und stationären Endgeräte eine Abweichung früh erkennen und bereits vor dem Auftreten einer Störung die Instandhaltung einleiten. Störungen an Weichen können damit um bis zu 50 Prozent reduziert werden – für eine bessere Qualität und Pünktlichkeit. Bis 2020 werden 30.000 Weichen mit einer Weichenantriebsdiagnose ausgestattet und an DIANA angeschlossen.

Das Ohr an der Schiene:
Fiber Optic Sensing

Die Deutsche Bahn hat im wahrsten Sinne das Ohr am Gleis. Möglich macht dies eine neue Technologie – das »Fiber Optic Sensing« (»faseroptische Sensorik«). Durch Lichtreflexe im Glasfaserkabel wird der Schall sichtbar. Ein derartiges Kabel neben den Gleisen sendet so Informationen über die Geräusche an der Strecke – und dies fast in Lichtgeschwindigkeit. Einmal analysiert, können die Daten Aufschluss geben über den Zustand der Infrastruktur, des fahrenden Materials sowie zu Ort und Geschwindigkeit der Züge. Glasfaserkabel liegen aktuell entlang 50 Prozent aller Bahnstrecken und werden schon heute für eine schnelle Übertragung von Daten sowie zur Übermittlung von Signalen und Meldungen der Leit- und Sicherungstechnik genutzt. Doch sie können noch mehr, z.B. die Ortung von Schäden. Wenn etwa ein Fels aufs Gleis stürzt, entstehen Schallwellen, die das Glasfaserkabel kurzzeitig im Mikrometerbereich verformen. Licht-Impulse, die durch das Glasfaserkabel fließen, werden dadurch verändert. Besondere Filtersysteme werten diese Signale aus und zeigen z.B. an: Bei Streckenkilometer 45,07 liegt ein Fels auf den Gleisen. Das Verfahren unterstützt somit nicht nur die vorausschauende und damit kostengünstigere Instandhaltung, sondern auch die Information der Kunden und den Reisekomfort.

#Effizienz

Mit der Digitalen Schiene steigen Automatisierung und damit Effizienz des Bahnbetriebs. Standardisierte Technik im gesamten Netz erleichtert die Wartung und Störungen lassen sich schneller beseitigen. Es ergeben sich Kosteneinsparungen bei der Instandhaltung und im gesamten Bahnbetrieb.

Digitale Stellwerke

ETCS wird künftig von Digitalen Stellwerken (DSTW) gesteuert. Digitale Stellwerke ersetzen mit digitaler Leitungstechnik die aktuell 100 verschiedenen Stellwerkstypen, benötigen weniger Standorte und bieten attraktive Arbeitsplätze für die Eisenbahner der Zukunft.

Stellwerke, die heute noch in zahlreichen Bauarten – von Kaisers Zeiten bis zum Elektronischen Stellwerk – über die Republik verteilt sind, werden sukzessive durch die innovative Technik ersetzt. Das ermöglicht einen verlässlicheren und effizienteren Bahnbetrieb. Charakteristisch für die neue Stellwerksarchitektur ist, dass die Stellbefehle des Fahrdienstleiters digital über Netzwerktechnik übermittelt werden. Die bisher erforderlichen individuellen Verbindungen zu einzelnen Stellelementen über teils kilometerlange Kabelbündel entfallen. Durch die beim DSTW bestehende Netzwerkverbindung per Datenleitung können bspw. Weichen zudem in deutlich größeren Entfernungen gesteuert werden.

Europas erstes digitales Stellwerk Annaberg-Buchholz, am 19. Januar 2018 in Betrieb genommen, markiert den Startpunkt für die Weiterentwicklung und die bundesweite Umsetzung der neuen innovativen Stellwerksgeneration.

Effizienter Warenverkehr: ETCS auf europäischen Korridoren

Das European Train Control System (ETCS) sorgt nicht nur hierzulande für einen sicheren und effizienteren Bahnbetrieb, sondern auch für Interoperabilität über die Grenzen hinweg in ganz Europa. Zunächst hält ETCS Einzug in Wirtschaftsräume entlang verkehrlich besonders wichtiger europäischer Korridore. 2.000 Kilometer der im sogenannten Transeuropäischen Netz (TEN) liegenden Strecken werden bereits bis 2022 ausgebaut, etwa 1.450 Kilometer davon entlang des europäischen Korridors Rhein-Alpen. Der Rhein-Alpen-Korridor ist einer von insgesamt neun Trans-European Networks-Kernnetzkorridoren (TEN-Kernnetzkorridoren), im zentralen transeuropäischen Verkehrsnetz der Europäischen Union. Der Rhein-Alpen-Korridor ist insgesamt etwa 3.900 Streckenkilometer lang und verknüpft mehrere starke Wirtschaftsräume miteinander: die Seehäfen Seebrügge, Amsterdam, Rotterdam und Antwerpen, das Rhein-Ruhr-Gebiet, die Region Frankfurt/Rhein-Main, Basel-Zürich und die Region Lombardei mit dem Hafen Genua im Süden. Die Anrainerstaaten sind Belgien, die Niederlande, Deutschland, Frankreich, die Schweiz und Italien. Das deutsche Großprojekt ETCS Korridor A umfasst rund 1.600 Streckenkilometer und bildet den umfangreichsten Teil des Ausrüstungsumfangs des transeuropäischen Rhein-Alpen-Korridors.

#Chance

Technologiesprung für die deutsche Bahnbranche - mit der Digitalen Schiene entsteht eine der modernsten Infrastrukturen. Ein Investitionsprojekt dieser Dimension stärkt den Innovations- und Industriestandort Deutschland und die Mobilität in Europa.

Nicht nur die deutsche, sondern auch die internationale Industrie profitiert von der Einführung von ETCS und digitalen Stellwerken. Das wiederum stärkt die Exportfähigkeit Deutschlands und den Innovationsstandort Europa: Know-how und Technik können im Weltmarkt verkauft werden, es entstehen neue Marktpotentiale rund um den Globus. Das neue Glasfasernetz entlang der Schienenstrecken stärkt mit einer Vielzahl an Möglichkeiten die Leitungsinfrastruktur für den Standort Deutschland.

Die digitale Entwicklung bedeutet auch neue Möglichkeiten und Entwicklungen in der Arbeitswelt: Erstens, weil für die technischen Innovationen ganz neue, interessante Berufe und Tätigkeiten entstehen, zweitens, weil neue Kompetenzen benötigt und gefördert werden, aber auch weil, drittens, neue Technologien Arbeitsprozesse einfacher machen können und Mitarbeiter entlasten.

Zukunftsvision vollautomatisiertes Fahren: Referenzprojekt S-Bahn Hamburg

Vorreiter für den digitalen Bahnbetrieb: In Hamburg wird erstmals im deutschen Regionalverkehr das automatisierte Fahren implementiert.

Auf einer dafür ausgerüsteten, 23 Kilometer langen Strecke rollen vier Züge hochautomatisiert. Das heißt, der Triebfahrzeugführer übernimmt eine überwachende Funktion und greift lediglich bei einer Störung oder Gefahrensituation ein. Außerhalb des digitalisierten Abschnitts steuert der Triebfahrzeugführer wieder konventionell seinen Zug. Vollautomatisch erfolgt zu dem Zeitpunkt dagegen die Bereitstellung der vier Züge aus der Abstellanlage an den Bahnsteig – zweiter Schwerpunkt der »Digitalen S-Bahn Hamburg«. Die S-Bahn rollt dabei über eine Distanz von etwa 1.000 Metern allein an den Bahnsteig, ohne Personal an Bord, kontinuierlich überwacht durch bahnbetriebliches Personal an der Strecke. Ziel ist die Inbetriebnahme zum ITS-Weltkongress im Oktober 2021.

Technisch basiert die Umsetzung auf dem automatischen Zugbetrieb mittels Automatic Train Operation (ATO) und dem europäischen Zugbeeinflussungssystem European Train Control System (ETCS). Im Zug selbst befinden sich ein ETCS- sowie ein ATO-Fahrzeuggerät. Sobald der Zug unter ETCS-Überwachung fährt, kann der Triebfahrzeugführer das automatisierte Fahren aktivieren. Hierfür erhält das ATO-Fahrzeuggerät von der streckenseitigen ATO-Zentrale die aktuellen Fahrplandaten sowie aus dem ETCS-Rechner im Fahrzeug die Fahrerlaubnis. Hieraus bildet das ATO-System ein energieoptimiertes Geschwindigkeitsprofil zum pünktlichen Erreichen des nächsten Haltes.

#Stimmen

Andreas Scheuer, Bundesverkehrsminister

»Wir wollen, dass die Menschen in Deutschland sagen: Wow! Die Deutsche Bahn hat mich einfach, günstig, komfortabel und verlässlich ans Ziel gebracht. Jubeln statt Jammern - das ist unser Ziel. Mit ihrer Digitalisierungsoffensive leistet die DB dazu einen Riesenbeitrag. Die Bahn kann mehr sein als das umweltfreundlichste und modernste Fortbewegungsmittel, nämlich Lust und Leidenschaft.«

Andreas Scheuer
Bundesverkehrsminister

#Stimmen

Ronald Pofalla, Vorstand Infrastruktur Deutsche Bahn

»Wir werden einen noch nie dagewesenen Entwicklungsschub verwirklichen: mehr Züge, zudem pünktlicher und noch umweltfreundlicher. Das ist ein zentraler Baustein, um das verkehrspolitische Ziel, mehr Verkehr auf die Schiene zu holen, umzusetzen.«

Ronald Pofalla
Vorstand Infrastruktur Deutsche Bahn
Ronald Pofalla, Laura Karasek, DB Podcast

Ganz neu: Die Podcast-Serie „´tschuldigung, sitzt hier schon jemand?“. Wichtige Entscheider des Verkehrssektors sprechen auf einer fiktiven Zugfahrt über das Projekt Digitale Schiene Deutschland. In der ersten Folge: Ronald Pofalla mit Moderatorin Laura Karasek.

Der Podcast ist bei Apple Podcast, Spotify und Deezer abrufbar. Diese und weitere Folgen finden Sie auch hier.

#Stimmen

Susanne Henckel, Präsidentin Bundesarbeitsgemeinschaft Schienen-Personennahverkehr

»Mit der digitalen Schiene wird Bahnfahren in Deutschland deutlich attraktiver. Sie führt zu mehr Pünktlichkeit und erweitert die Kapazitäten der bestehenden Infrastruktur. Damit wird eine bessere Verzahnung der Züge des Nah- und Fernverkehrs möglich. Wenn zudem die dringend notwendigen zusätzlichen Trassen für den SPNV geschaffen werden, kann auch im SPNV die Zahl der Fahrgäste gesteigert werden.«

Susanne Henckel
Präsidentin Bundesarbeitsgemeinschaft Schienen-Personennahverkehr

#Stimmen

Axel Schuppe, Geschäftsführer Verband der Bahnindustrie in Deutschland

»Die deutsche Bahnindustrie sieht in der Digitalen Schiene Deutschland eine einmalige Chance: Die Eisenbahn wird technologisch in die Zukunft katapultiert. Der Wirtschaftsstandort Deutschland wird nachhaltig gestärkt. Das Weltmarktschaufenster „Digitale Bahntechnik – made in Germany“ bekommt neuen Glanz. Die Unternehmen der Bahnindustrie sind vorbereitet, ihren Beitrag zu leisten.«

Axel Schuppe
Geschäftsführer Verband der Bahnindustrie in Deutschland

#Stimmen

Michail Stahlhut, Geschäftsführer Hupac Intermodal SA

»Die heutige hochdigitalisierte Güterverkehrslogistik muss die Bahn-Lücke schließen: mit durchgängigem Informationsfluss und deutlich effizienzsteigernden Produktionskonzepten über Grenzen hinweg. Unsere Herausforderung ist Speed – so steigert die Bahn schon morgen ihren Marktanteil im langströmigen Güterverkehr.«

Michail Stahlhut
Geschäftsführer Hupac Intermodal SA

#Stimmen

Martin Schmitz, Geschäftsführer Technik, Verband Deutscher Verkehrsunternehmen

»ETCS reduziert Kosten, schafft zusätzliche Kapazitäten und bietet Chancen für automatisierten Bahnverkehr: Ideale Voraussetzungen für deutlich höhere Marktanteile der Schiene im Personen- und Güterverkehr und für eine spürbare Reduzierung der verkehrsbedingten Klima- und Umweltbelastung.«

Martin Schmitz
Geschäftsführer Technik, Verband Deutscher Verkehrsunternehmen

#Stimmen

Dirk Flege, Geschäftsführer Allianz pro Schiene e.V.

»Digitalisierung - auch, wenn man das Wort kaum noch hören mag: Die Digitalisierung der Schieneninfrastruktur hat das Zeug, den Bahnverkehr zu revolutionieren. Bahnfahrten würden pünktlicher, günstiger und attraktiver. Ein Milliardeninvest des Staates ist hier besser angelegt als beim Bau neuer Autobahnen.«

Dirk Flege
Geschäftsführer Allianz pro Schiene e.V.

#Stimmen

Alexander Kirchner, Vorsitzender der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft

»ETCS kann die Wettbewerbshindernisse der Eisenbahnen im nationalen wie im grenzüberschreitenden Verkehr deutlich minimieren. Das ist gut - auch für die Arbeitsplätze in diesem Bereich. Denn als Gewerkschaft fordern wir, dass die Einführung neuer Techniken für die Beschäftigten ebenfalls einen Vorteil haben muss.«

Alexander Kirchner
Vorsitzender der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft

Kontakt

Die Digitale Schiene Deutschland ist ein Projekt für die Zukunft des Bahnverkehrs in Deutschland.

Wenn Sie Fragen haben, weitere Informationen wünschen oder uns Ihren Beitrag für die Entwicklung der Eisenbahn in Deutschland vorstellen möchten, senden Sie uns bitte eine E-Mail:

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